Glasten wurde im Lehnbuch Friedrich des Strengen (1349/50) erstmals erwähnt. Der Ort überdauert die Jahrhunderte mit allen Höhen und Tiefen als Bauerndorf, eingebunden in die Geschichte der Region. Eine bemerkenswerte Person des 17. Jahrhunderts war der Baron Freiherr von Haynau, welcher aus dem badischen nach Glasten übersiedelte und mit der verw. Gräfin von Taube aus dem Sächs. Adelsgeschlecht derer von Zeppelin verheiratet war.
Glasten, heute zum Glück immer noch vom Glastener Forst umgeben, hat seine Bedeutung als Wald- und Bauerndorf verloren. Dafür lässt es sich hier recht ruhig und gemütlich leben. Davon zeugt, dass seit 1990 auch ohne große Baugebiete 23 Einfamilienhäuser neu errichtet und 5 Altbauten komplett saniert wurden. Der Parthenverein, der Heimatverein, die Kirchgemeinde und die Freiwillige Feuerwehr sorgen dafür, dass Kultur, Brauchtum und Frohsinn in der Dorfgemeinschaft nicht zu kurz kommen.
„Denn wir wer´n hier hornnebelalt
herrlich lebt sich´s hindorm Wald,
herrlich lebt sich´s hindorm Mond,
weil e spitzen Volk hier wohnt.“



